Kein Täter werden / Präventionsprojekt Dunkelfeld

Das „Präventionsprojekt Dunkelfeld“ am Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin der Charité ist ein Projekt zur Prävention sexuellen Kindesmissbrauchs. Es bietet ein kostenloses und durch die Schweigepflicht geschütztes Behandlungsangebot für Menschen (in der Regel Männer), die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen und deshalb therapeutische Hilfe suchen, ohne aktuell unter Strafverfolgung wegen sexuellem Kindesmissbrauch oder des Konsums von Missbrauchsabbildungen (Kinderpornografie) zu stehen.

Im Rahmen der Therapie erhalten die betroffenen Personen Unterstützung, um sexuelle Übergriffe durch direkten körperlichen Kontakt oder indirekt durch den Konsum oder die Herstellung von Missbrauchsabbildungen im Internet (sogenannte Kinderpornografie) zu verhindern.
Der Berliner Standort des Präventionsprojekts Dunkelfeld ist Initiator und Koordinator des deutschlandweiten Präventionsnetzwerks „Kein Täter werden“. Das Projekt startete im Jahre 2005 in Berlin und umfasst mittlerweile mehrere deutsche Standorte. Dabei garantiert das Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden“ gemeinsame Qualitätsstandards.
Ziel ist es, ein bundesweites, flächendeckendes therapeutisches Angebot zur Etablierung der primären Prävention sexueller Traumatisierungen von Kindern und Jugendlichen aufzubauen.

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